Ein Blick in die Zukunft

10 Jahre Smarter Together

Smarter Together verbindet und inspiriert auch nach 10 Jahren gemeinsamer Arbeit.

Am 13. März 2026 hatten die ehemaligen Projektpartner*innen von Smarter Together aus München und Wien ein freundschaftliches Arbeitstreffen in Wien-Simmering. Auch Lyon war aktiv vertreten. Neben einer fachlichen Besichtigung der NMS Enkplatz und einer Grätzltour wurden in der VHS Simmering mögliche künftige Kooperationen besprochen.

 

„Es ist auch nach zehn Jahren beeindruckend, wie viele Impulse und Maßnahmen das gemeinsame EU-Projekt in unseren Städten Wien, Lyon und München auf dem Weg gebracht hat. Genau deshalb sind europäische Projekte, ein wichtiger Hebel für die Lösung der gemeinsamen Herausforderungen und alle Städte auf dem Weg zur Europäischen Stadt von morgen.“

 Bernhard Klassen

Ehem. Projektleiter Smarter Together München

 

„Europäische Städte stehen vor ähnlichen Herausforderungen in einem globalen krisengebeuteltem Kontext. Da hilft fachliche und ehrliche Zusammenarbeit zwischen den Städten enorm, um als urbaner Raum resilient und lebenswert zu bleiben und die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen.“

Julia Girardi-Hoog

Ehem. Projektleiterin Smarter Together Wien

Gruppenfoto mit Teilnehmer*innen der Tagung vor einer E-Ladestation.
Gruppenfoto beim Vortrag im Freien.
Fröhlich, begeistert in den neuen Schulklassen

Outcomes 2026

Unter dem Motto „10 Jahre Smarter Together – Ein Blick in die Zukunft“ gaben die Teilnehmenden des Treffens in der VHS Simmering einen Rückblick auf die zahlreichen Outcomes 2026, also Aktivitäten und Projekte, die über das eigentliche Projekt Smarter Together hinausgingen und von den jeweiligen Akteuren selbstständig umgesetzt wurden.

Diese Ergebnisse – Outcomes – sind doch beeindruckend und können sich sehen lassen. Einige Dinge wurden bereits während der Projektzeit von „Smarter Together” angestoßen, andere erst danach:

  • Die erste WienMobil Station der Wiener Linien wurde als Pilotprojekt im Rahmen von Smarter Together in Simmering errichtet. Ideen dazu flossen auch bei einem Workshop mit deutschen Städten ein. Nach Projektende wurde die Idee auf die ganze Stadt ausgerollt und 15 Mio. Euro für zehn Jahre dafür vorgesehen (siehe 15 Millionen Euro). Das Besondere daran: Während es am Anfang des Bike-Sharings dieses nur in den Innenbezirken gab, ist dies nun in der ganzen Stadt möglich. Viele weitere Services kommen nun dazu, wie das E-Carsharing. Jüngstes „Outcome“/Ergebnis ist nun, dass nun wieder E-Bikes angeboten werden (siehe WienMobil erweitert Radflotte um E-Bikes).
  • Herbert Hemis stellte die zahlreichen Aktivitäten der MA 20 Energieplanung vor. Einige davon wurden im Rahmen von Smarter Together in Simmering erstmals ausprobiert und erarbeitet, darunter der Wärmekataster fürs Grätzl. Dieser Ansatz als auch die zugrunde liegenden Daten wurden in weiteren Projekten weiterentwickelt und später auf ganz Wien ausgerollt. Dies war eine der Grundlagen für den Wiener Wärmeplan 2040, für den Smarter Together Vorarbeit geleistet hat. Auch Umsetzungsprojekte wie die Solar Bench, die Solarthermieanlage am Dach einer Schule zur Einspeisung in die Fernwärme, der Versuch Abwärme aus einem Datencenter ins Fernwärmenetz einzubinden, die Aspekte der Energieversorgung bei den Sanierungsvorhaben oder die Verwendung von Energiemonitoringdaten lieferten wichtige Erkenntnisse für die weiteren Aktivitäten.
  • Waltraud Schmid von der Urban Innovation Vienna stellte die zahlreichen Aktivitäten, Projekte und internationalen Kooperationen vor, die aus Smarter Together hervorgegangen waren. Genannt sei zunächst die für Wien wichtige internationale Vernetzung mit Energy Cities, weil so Wiener Anliegen international Gehör finden und Innovationen und Ideen in Wien aufgenommen werden können.
  • In diesem Zusammenhang ist erwähnenswert, dass sich Smarter Together von einem ursprünglich Smart City-Projekt zu einem Klimaprojekt gewandelt hat. Wichtig dabei war die enge Zusammenarbeit mit der MA 18 Stadtplanung und der UIV. Und wie Smarter Together wurde auch die UIV zur Klima– und Innovationsagentur mit neuem Schwerpunkt. Und die ursprüngliche Smart City Wien Rahmenstrategie wurde zur Smart Klima Strategie der Stadt Wien. Die Kunst von Innovationsprojekten ist es, lang anhaltende Synergien zu schaffen. Auch das ist ein schönes Beispiel dafür, denn beide Ergebnisse gehen weit über Smarter Together hinaus und wurden von den jeweiligen Verantwortlichen ersonnen und entwickelt.
  • Eines der sogenannten Learnings – Erfahrungen und Erkenntnisse – aus Smarter Together in Wien waren die Herausforderungen, die München bei der Sanierung des privaten Wohnhausbestands im Rahmen von Smarter Together zu bewältigen hatte. Daraus entstand die Idee für das EU-Projekt Renobooster, aus dem die kostenfreie Beratungs- und Informationsstelle für private Wohnhaus und Wohnungsbesitzer in Wien, die Hauskunft, entstand. Dabei zusammengearbeitet haben mehrere Projektpartner von Smarter Together: die MA 25, der wohnfonds_wien und die UIV.
  • Helene Scheller präsentierte das unmittelbare Wiener Nachfolgeprogramm von Smarter Together 3.0: das Stadterneuerungsprogramm WieNeu+. Es ist auf 10 Jahre angelegt und nutzt Synergien für die Stadterneuerung, die sich aus der transdisziplinären Zusammenarbeit im Grätzl ergeben.
  • Ende 2025 wurde Smarter Together bei einer Ausstellung der IBA_Wien 2022 – Neues soziales Wohnen in Thessaloniki in Griechenland vorgestellt. Auch deren Ergebnisse sind nachhaltig in der Stadt Wien verankert und mit der IBA_Wien eben auch Smarter Together.
  • Auch die wohnbund:consult, einer der zentralen Partner bei der Einbeziehung der Mieter*innen, schöpft weiterhin von der Zusammenarbeit mit Smarter Together. Das konnte Lukas Oberhuemer beim Grätzlspaziergang bestätigen. Auch da halfen die EU-Mittel, Neues auszuprobieren und Neues zu lernen.
  • Nachhaltige Ergebnisse lieferte auch die Zusammenarbeit mit der Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*), Wiener Wohnen, den Wohnpartnern, Siemens Mobility, dem AIT und der Österreichischen Post. Die zwei E-Vans, die von der EU als Pilot finanziert wurden, waren nur der Anfang. Die Österreichische Post liefert nun 100 % der Pakete mit E-Vans aus. Die Erfahrungen aus Smarter Together waren ein wichtiger Meilenstein dahin.
  • Die nachhaltigen Ergebnisse reichen bis nach München, Venedig und Lyon: In München wird bis heute alljährlich das Partizipationsspiel „Kreuz und quer“ im ganzen Stadtgebiet umgesetzt. Es wurde direkt vom Wiener „Beat the Street“ inspiriert. Und Julia Girardi-Hoog, ehemalige Projektleiterin von Smarter Together in Wien, konnte bestätigen, dass sich noch unlängst den vom Wiener SIMmobil inspirierten Info- und Beteiligungsbus in Mestre bei Venedig gesehen hat.
  • Das sind nur einige der sehr konkreten – und vielfach millionenschweren – Outcomes 2026 von Smarter Together, mit denen auch zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen wurden. Viele Ergebnisse konnte  so nicht vorhergesehen werden. Das spricht für die Projektkultur und die dadurch ausgelöste Projektdynamik. Die internationale Zusammenarbeit im Rahmen von EU-Projekten ist auch deshalb so wertvoll, und das bestätigten alle Teilnehmer*innen des Treffens, weil solche Kooperationen einen eigenen „Charme“ haben und besonders motivierend und inspirierend sind. Die daraus entstehende Dynamik lässt sich nur schwer im Vorhinein in Zahlen messen. Smarter Together hat gezeigt, wie es geht.
  • Für alle, die daran teilhatten, ist es Teil der persönlichen Berufs- und Lebensgeschichte geworden, für die Mitarbeiter*innen der Stadt Wien ebenso wie für jene der Projektpartner*innen und der zahlreichen Studierenden. Darin liegt wohl eines der geheimen Erfolgsrezepte des Projekts, dessen Name Programm ist.
  • Der Projektbaum (unten) zeigt noch eine Auswahl zahlreicher weiterer langfristiger Ergebnisse.

Erläuterung: Die gelben Baumblätter sind (Pilot-) Projektergebnisse von Smarter Together Wien bis 2021. Die blauen Blätter sind bereits Outcomes, d. h. weiterführende Ergebnisse, die durch Smarter Together bis 2021 angestoßen wurden. Die Outcomes 2026 haben per definitionem viele weitere Autor*innen, die durch ihre selbständige Initiative die Nachhaltigkeit von Smarter Together vertiefen und selbständig weiterführen.

Herbert Hemis (MA 20) beim Vortrag
Andreas Baernreuther vom ASCEND-Projekt München
Bojan Schnabl, "Taskleader Communication" von Smarter Together

NMS Enkplatz und Grätzltour

Ein besonderes Anliegen unserer Freunde aus München war es, die NMS Enkplatz zu besichtigen, die von dem Wiener Architektenteam Burtscher  Durig gestaltet wurde. Mit Kosten von 30 Millionen Euro war sie das größte Energie- und Partizipationsprojekt von Smarter Together.  Die vier unterirdischen Turnsäle sind das absolute Highlight und bieten acht Schülergruppen gleichzeitig die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen. Für die künftig 1.000 Schüler*innen ist das ein Traum. Auch die 16 neuen Klassenräume sind hervorragend ausgestattet und lassen moderner Pädagogik viel Freiraum und Kreativität. Von so einer Schule kann man nur träumen. Am Enkplatz in Simmering ist sie Alltag.

Aktuell wird der historische Teil der Schule erneuert, wobei alle Erkenntnisse aus dem ursprünglichen Projekt nach Maßgabe der Möglichkeiten berücksichtigt wurden. Zudem flossen alle Erkenntnisse in das Schulneubau- und Schulerneuerungsprogramm der Stadt Wien ein.

Ein weiteres langfristiges Ergebnis – Outcome – des Smarter Together-Projekts ist, dass die neuen Räumlichkeiten eine Schulsanierung des Altbestands überhaupt erst ermöglicht haben und nun als Ersatzräume dienen, ohne dass auf Expositur oder Containerräume ausgewichen werden muss, wie es vor dem Smarter Together-Projekt der Fall war.

Besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen der MA 56 Wiener Schulen, der WSE, Vasko & Partner und der Schuldirektorin Martina Vogel-Waldhütter, die die internationalen und Wiener Gäste durchs Haus führten. Mit dabei war auch Alexandra König vom Planungsbüro Superwien, das den Partizipationsprozess der Schulerneuerung begleitet und dabei auf Smarter Together aufbaut.

Baustelle NMS Enkplatz mit Blick auf die neugotische Kirche am Enkplatz mit zwei Türmen.
Besichtigung der Baustelle der Schule NMS Enkplatz 4
Besichtigung der Baustelle der Schule NMS Enkplatz 4

English Summary / Zusammenfassung in Englisch:

10 Years of Smarter Together – A Look to the Future

(French version below)

Even after 10 years of working together, Smarter Together continues to bring people together and inspire.

On 13 March 2026, a friendly working meeting took place in Vienna-Simmering between former ‘Smarter Together’ project partners and colleagues from Munich and Vienna. Lyon was also actively represented. In addition to a technical tour of the NMS Enkplatz and a neighbourhood tour, potential future collaborations were discussed, particularly at the VHS Simmering.

“Even after ten years, it is impressive to see how many initiatives and measures the joint EU project has set in motion in our cities of Vienna, Lyon and Munich. This is precisely why European projects are a key driver in tackling shared challenges and helping all cities on their way to becoming the European cities of tomorrow.”

Bernhard Klassen

Former Project Manager, Smarter Together Munich

 

“European cities face similar challenges in a global context marked by crisis. Professional and honest cooperation between cities is of enormous help in ensuring that urban areas remain resilient and liveable, and in setting the right course for the future.”

Julia Girardi-Hoog

Former Project Manager, Smarter Together Vienna

 

Outcomes 2026

Under the motto “10 Years of Smarter Together – A Look to the Future”, the participants at the meeting at the VHS Simmering looked back on the numerous Outcomes 2026 – that is, activities and projects that went beyond the actual Smarter Together project and were implemented independently by the respective stakeholders.

These results are certainly impressive. Some initiatives were already launched during the “Smarter Together” project period, other only later:

  • The first WienMobil station of the Wiener Linien was set up as a pilot project in Simmering as part of the Smarter Together initiative. Ideas for the project were also gathered during a workshop with German cities. Once the project concluded, the scheme was rolled out across the whole city, with €15 million earmarked for it over ten years (see €15 million). What makes this special is that, whilst bike-sharing was initially only available in the inner districts, it is now accessible throughout the city. Many other services have now been added, such as e-car sharing. The latest development is that e-bikes are once again being offered (see WienMobil expands bike fleet to include e-bikes).
  • Herbert Hemis presented the wide range of activities undertaken by MA 20 Energy Planning. Some of these were first trialled and developed as part of Smarter Together in Simmering, including the neighbourhood heat register. This approach, as well as the underlying data, was further developed in subsequent projects and later rolled out across the whole of Vienna. This formed one of the foundations for the Vienna Heat Plan 2040, for which Smarter Together laid the groundwork. Implementation projects such as the Solar Bench, the solar thermal system on the roof of a school to feed into the district heating network, the trial to integrate waste heat from a data centre into the district heating network, the energy supply aspects of renovation projects, and the use of energy monitoring data also provided important insights for further activities.
  • Waltraud Schmid from Urban Innovation Vienna presented the numerous activities, projects and international collaborations that had emerged from Smarter Together. First and foremost, she highlighted the international networking with Energy Cities, which is important for Vienna, as it ensures that Vienna’s concerns are heard on the international stage and that innovations and ideas can be adopted in Vienna.
  • In this context, it is worth noting that Smarter Together has evolved from what was originally a smart city project into a climate project. Crucial to this was the close collaboration with MA 18 Urban Planning and the UIV. And, like Smarter Together, the UIV also became a climate and innovation agency with a new focus. Furthermore, the original Smart City Vienna framework strategy evolved into the City of Vienna’s Smart Climate City Strategy. The art of innovation projects lies in creating long-lasting synergies. This is another fine example of this, as both outcomes extend far beyond Smarter Together and were conceived and developed by the respective stakeholders.
  • One of the key lessons – experiences and insights – drawn from the Smarter Together project in Vienna was the challenges that Munich faced in renovating its private housing stock as part of the Smarter Together initiative. This gave rise to the idea for the EU project Renobooster, which led to the creation of Hauskunft, the free advice and information centre for private house and flat owners in Vienna. Several project partners from Smarter Together collaborated on this: MA 25, wohnfonds_wien and UIV.
  • Helene Scheller presented the immediate Viennese follow-up programme to Smarter Together 3.0: the urban regeneration programme WieNeu+. It is designed to run for 10 years and harnesses synergies for urban regeneration arising from transdisciplinary collaboration within the neighbourhood.
  • At the end of 2025, Smarter Together was presented at an exhibition organised by IBA_Wien 2022 – New Social Housing in Thessaloniki, Greece. The project’s findings are also firmly embedded in the City of Vienna, and, through IBA_Wien, so too is Smarter Together.
  • Wohnbund:consult, one of the key partners in involving tenants, continues to benefit from its collaboration with Smarter Together. Lukas Oberhuemer confirmed this during the neighbourhood walk. Here too, EU funding helped to try out new approaches and learn new things.
  • The collaboration with Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*) (Urban renewal Office), Wiener Wohnen, the wohnpartner, Siemens Mobility, the AIT, and Austrian Post also delivered sustainable results. The two e-vans, which were funded by the EU as a pilot project, were just the beginning. Austrian Post now delivers 100% of its parcels using e-vans. The experience gained from Smarter Together was a key milestone on the way to this.
  • The lasting impact extends as far as Munich, Venice and Lyon: in Munich, the participatory game “Kreuz und quer” is still held every year across the whole city. It was directly inspired by Vienna’s “Beat the Street”. And Julia Girardi-Hoog, former project manager of Smarter Together in Vienna, confirmed that the information and participation bus inspired by Vienna’s SIMmobil was recently spotted in Mestre near Venice.
  • These are just a few of the very concrete – and in many cases multi-million-euro – outcomes of Smarter Together in 2026. Many of these results could not have been foreseen in this way. This speaks volumes about the project culture and the dynamics it has fostered. International cooperation within the framework of EU projects is so valuable – and this was confirmed by all participants at the meeting – because such collaborations have a unique “charm” and are particularly motivating and inspiring. The resulting momentum is difficult to quantify in advance. Smarter Together has shown how it can be done.
  • For everyone who took part, it has become part of their personal professional and life story – for the staff of the City of Vienna as well as for those of the project partners and the many students. This is surely one of the secret ingredients behind the project’s success story, a project whose name says it all.
  • The project tree (below) shows a selection of numerous other long-term results.

Explanation: The yellow leaves represent (pilot) project results from Smarter Together Vienna up to 2021. The blue leaves represent outcomes, i.e. further results that were initiated by Smarter Together up to 2021. By definition, the 2026 outcomes have many more contributors who, through their own initiative, are deepening the sustainability of Smarter Together and continuing it independently.

Middleschool NMS Enkplatz and tour through the district area

One of the main things our friends from Munich were keen to do was visit the NMS Enkplatz that has been fabulously designed by the Viennese architects Burtscher  Durig. At a cost of 30 million euros, it was the largest energy and community involvement project of Smarter Together. The four underground sports halls are the absolute highlight, offering eight groups of pupils the chance to take part in sports activities at the same time. For the 1,000 pupils who will attend in future, this is a dream come true. The 16 new classrooms are also superbly equipped and allow plenty of scope for modern teaching methods and creativity. One can only dream of a school like this. In Simmering, it is everyday reality.

The historic part of the school is currently being renovated, with all the insights from the original project being taken into account as far as possible. Furthermore, all these insights have been incorporated into the City of Vienna’s school construction and renovation programme.

Another long-term outcome of the Smarter Together project is that the new premises make the renovation of the existing school buildings possible in the first place and serve as temporary accommodation, without the need to resort to satellite sites or container classrooms, as was the case before the Smarter Together project.

Special thanks go to our colleagues at MA 56 Vienna Schools, the WSE, Vasko&Partner  and Headteacher Martina Vogel-Waldhütter, who gave the international and Viennese guests a tour of the building. Also present was Alexandra König from the planning consultancy superwien, which is overseeing the participatory process for the school refurbishment, building on the Smarter Together initiative.

Translated with DeepL.com (free version)

 

10 ans de « Smarter Together » – Un regard vers l’avenir

Même après 10 ans de collaboration, « Smarter Together » continue de rassembler les gens et d’être une source d’inspiration.

Le 13 mars 2026, une réunion de travail conviviale s’est tenue à Vienne-Simmering entre d’anciens partenaires du projet « Smarter Together » et des collègues de Munich et de Vienne. Lyon était également activement représentée. Outre une visite technique du NMS Enkplatz et une visite du quartier, des collaborations futures potentielles ont été discutées, notamment à la VHS Simmering.

« Même après dix ans, il est impressionnant de voir combien d’initiatives et de mesures ce projet européen commun a mis en œuvre dans nos villes de Vienne, Lyon et Munich. C’est précisément pour cette raison que les projets européens constituent un moteur essentiel pour relever les défis communs et aider toutes les villes à devenir les villes européennes de demain. »

Bernhard Klassen

Ancien chef de projet, Smarter Together Munich

 

« Les villes européennes sont confrontées à des défis similaires dans un contexte mondial marqué par la crise. Une coopération professionnelle et honnête entre les villes est d’une aide précieuse pour garantir que les zones urbaines restent résilientes et vivables, et pour tracer la bonne voie pour l’avenir. »

Julia Girardi-Hoog

Ancienne chef de projet, Smarter Together Vienna

 

Résultats 2026

Sous la devise « 10 ans de Smarter Together – Un regard vers l’avenir », les participants à la réunion organisée à la VHS Simmering ont passé en revue les nombreux « Résultats 2026 », c’est-à-dire les activités et projets qui ont dépassé le cadre du projet Smarter Together proprement dit et ont été mis en œuvre de manière indépendante par les parties prenantes concernées.

Ces résultats sont assurément impressionnants. Certaines initiatives ont été lancées dès la période du projet « Smarter Together », d’autres seulement par la suite :

  • La première station WienMobil des Wiener Linien a été mise en place à titre de projet pilote à Simmering dans le cadre de l’initiative Smarter Together. Des idées pour le projet ont également été recueillies lors d’un atelier avec des villes allemandes. Une fois le projet terminé, le dispositif a été déployé dans toute la ville, avec 15 millions d’euros alloués à cet effet sur dix ans (voir 15 millions d’euros). Ce qui rend ce projet particulier, c’est que, alors que le vélo en libre-service n’était initialement disponible que dans les quartiers du centre-ville, il est désormais accessible dans toute la ville. De nombreux autres services ont été ajoutés, tels que l’autopartage électrique. La dernière nouveauté est que des vélos électriques sont à nouveau proposés (voir WienMobil élargit sa flotte de vélos pour inclure des vélos électriques).
  • Herbert Hemis a présenté le large éventail d’activités menées par le service MA 20 Planification énergétique. Certaines d’entre elles ont d’abord été testées et développées dans le cadre du projet « Smarter Together » à Simmering, notamment le registre de chauffage de quartier. Cette approche, ainsi que les données sur lesquelles elle repose, ont été affinées dans le cadre de projets ultérieurs, puis déployées à l’échelle de toute la ville de Vienne. Cela a constitué l’un des fondements du Plan de chauffage de Vienne 2040, pour lequel « Smarter Together » a posé les bases. Des projets de mise en œuvre tels que le « Solar Bench », le système solaire thermique installé sur le toit d’une école pour alimenter le réseau de chauffage urbain, l’essai visant à intégrer la chaleur résiduelle d’un centre de données dans le réseau de chauffage urbain, les aspects liés à l’approvisionnement énergétique des projets de rénovation et l’utilisation des données de suivi énergétique ont également fourni des informations importantes pour les activités futures.
  • Waltraud Schmid, d’Urban Innovation Vienna, a présenté les nombreuses activités, projets et collaborations internationales issus de Smarter Together. Elle a tout d’abord mis en avant le réseau international avec Energy Cities, qui revêt une importance particulière pour Vienne, car il garantit que les préoccupations de la ville soient entendues sur la scène internationale et que des innovations et des idées puissent être adoptées à Vienne.
  • Dans ce contexte, il convient de noter que « Smarter Together » a évolué, passant d’un projet initial de ville intelligente à un projet climatique. La collaboration étroite avec le MA 18 (Urbanisme) et l’UIV a joué un rôle crucial dans cette évolution. À l’instar de « Smarter Together », l’UIV est également devenue une agence dédiée au climat et à l’innovation, avec une nouvelle orientation. De plus, la stratégie-cadre initiale « Smart City Vienna » a évolué pour devenir la stratégie « Smart Climate City » de la ville de Vienne. L’art des projets d’innovation réside dans la création de synergies durables. Il s’agit là d’un autre excellent exemple, car ces deux résultats dépassent largement le cadre de Smarter Together et ont été conçus et développés par les parties prenantes concernées.
  • L’un des principaux enseignements – expériences et connaissances – tirés du projet Smarter Together à Vienne concernait les défis auxquels Munich a été confrontée lors de la rénovation de son parc immobilier privé dans le cadre de l’initiative Smarter Together. C’est ainsi qu’est née l’idée du projet européen Renobooster, qui a conduit à la création de Hauskunft, le centre gratuit de conseil et d’information destiné aux propriétaires de maisons et d’appartements privés à Vienne. Plusieurs partenaires du projet Smarter Together y ont collaboré : MA 25, wohnfonds_wien et UIV.
  • Helene Scheller a présenté le programme viennois qui fait directement suite à Smarter Together 3.0 : le programme de régénération urbaine WieNeu+. Conçu pour une durée de 10 ans, il exploite les synergies en matière de régénération urbaine issues de la collaboration transdisciplinaire au sein du quartier.
  • Fin 2025, le projet « Smarter Together » a été présenté lors d’une exposition organisée par IBA_Wien 2022 – New Social Housing à Thessalonique, en Grèce. Les résultats du projet sont également solidement ancrés dans la ville de Vienne et, par l’intermédiaire d’IBA_Wien, « Smarter Together » l’est tout autant.
  • Wohnbund:consult, l’un des principaux partenaires pour l’implication des locataires, continue de tirer profit de sa collaboration avec Smarter Together. Lukas Oberhuemer l’a confirmé lors de la promenade dans le quartier. Là encore, le financement de l’UE a permis d’expérimenter de nouvelles approches et d’apprendre de nouvelles choses.
  • La collaboration avec Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*) (Office de la rénovation urbaine), Wiener Wohnen, wohnpartner, Siemens Mobility, l’AIT et la Poste autrichienne a également donné des résultats durables. Les deux fourgons électriques, financés par l’UE dans le cadre d’un projet pilote, n’étaient qu’un début. La Poste autrichienne livre désormais 100 % de ses colis à l’aide de fourgons électriques. L’expérience acquise grâce à Smarter Together a constitué une étape clé dans cette voie.
  • L’impact durable s’étend jusqu’à Munich, Venise et Lyon : à Munich, le jeu participatif « Kreuz und quer » est toujours organisé chaque année dans toute la ville. Il s’inspire directement du « Beat the Street » de Vienne. Et Julia Girardi-Hoog, ancienne chef de projet de Smarter Together à Vienne, a confirmé que le bus d’information et de participation inspiré du SIMmobil viennois a récemment été aperçu à Mestre, près de Venise.
  • Ce ne sont là que quelques-uns des résultats très concrets – et souvent de plusieurs millions d’euros – obtenus par Smarter Together en 2026. Bon nombre de ces résultats n’auraient pas pu être anticipés de cette manière. Cela en dit long sur la culture du projet et la dynamique qu’il a su créer. La coopération internationale dans le cadre des projets de l’UE est si précieuse – et cela a été confirmé par tous les participants à la réunion – parce que ces collaborations ont un « charme » unique et sont particulièrement motivantes et inspirantes. L’élan qui en résulte est difficile à quantifier à l’avance. Smarter Together a montré comment y parvenir.
  • Pour tous ceux qui y ont pris part, cela fait désormais partie de leur parcours professionnel et personnel – tant pour le personnel de la ville de Vienne que pour celui des partenaires du projet et les nombreux étudiants. C’est sans doute l’un des ingrédients secrets de la réussite de ce projet, dont le nom en dit long.

L’arbre du projet (ci-dessous) présente une sélection parmi les nombreux autres résultats à long terme.

Explication de l’image de l’arbre de Smarter Together : les feuilles jaunes représentent les résultats du projet (pilote) Smarter Together Vienne jusqu’en 2021. Les feuilles bleues représentent les retombées, c’est-à-dire les résultats supplémentaires initiés par Smarter Together jusqu’en 2021. Par définition, les retombées de 2026 comptent de nombreux contributeurs supplémentaires qui, de leur propre initiative, renforcent la durabilité de Smarter Together et le poursuivent de manière indépendante.

Le collège NMS Enkplatz et la visite du quartier

L’une des principales activités que nos amis de Munich avaient hâte de faire était de visiter le NMS Enkplatz, magnifiquement conçu par les architectes viennois Burtscher Durig. Avec un coût de 30 millions d’euros, il s’agissait du plus grand projet en matière d’énergie et d’implication communautaire de l’initiative « Smarter Together ». Les quatre salles de sport souterraines constituent le clou du spectacle, offrant à huit groupes d’élèves la possibilité de pratiquer des activités sportives simultanément. Pour les 1 000 élèves qui y seront scolarisés à l’avenir, c’est un rêve devenu réalité. Les 16 nouvelles salles de classe sont également superbement équipées et laissent une grande place aux méthodes d’enseignement modernes et à la créativité. On ne peut que rêver d’une école comme celle-ci. À Simmering, c’est une réalité quotidienne.

La partie historique de l’école est actuellement en cours de rénovation, en tenant compte autant que possible de toutes les conclusions du projet initial. De plus, toutes ces conclusions ont été intégrées au programme de construction et de rénovation des écoles de la ville de Vienne.

Un autre résultat à long terme du projet Smarter Together est que les nouveaux locaux rendent possible la rénovation des bâtiments scolaires existants et servent de locaux temporaires, sans qu’il soit nécessaire de recourir à des sites satellites ou à des salles de classe en conteneurs, comme c’était le cas avant le projet Smarter Together.

Nous tenons à remercier tout particulièrement nos collègues de la MA 56 Écoles de Vienne, du WSE, de Vasko&Partner ainsi que la directrice Martina Vogel-Waldhütter, qui a fait visiter les lieux aux invités internationaux et viennois. Était également présente Alexandra König, du cabinet de conseil en urbanisme superwien, qui supervise le processus participatif de rénovation de l’école dans le cadre de l’initiative « Smarter Together ».

Nous tenons à remercier tout particulièrement nos collègues de la MA 56 Écoles de Vienne, du WSE, de Vasko&Partner ainsi que la directrice Martina Vogel-Waldhütter, qui a fait visiter les lieux aux invités internationaux et viennois. Était également présente Alexandra König, du cabinet de conseil en urbanisme superwien, qui supervise le processus participatif de rénovation de l’école dans le cadre de l’initiative « Smarter Together ».

Traduit avec DeepL.com (version gratuite)

Bojan Schnabl